Mittwoch, September 10, 2008

Dinge, die man nicht in einer Prüfung tun sollte

Nur mal so vorweg, alle diese Punkte wurden mir von verschiedenen Leuten berichtet. So unglaublich es klingt, angeblich sind sie alle wahr!
  1. Alle einzeln verpackten Scheiben aus einer Packung Traubenzucker laut knisternd auf einmal öffnen.
  2. Und schon gar nicht alle einzelnen Scheiben aus sechs Packungen! (Bis dahin hat man auch wirklich den letzten auf sich aufmerksam gemacht...)
  3. Keine hartgekochten Eier aufschlagen! (Na gut, wenn's nicht so viele sind, ist das sicher diskutabel.)
  4. Keine Möhren essen!! (Das wahrscheinlich lauteste Gemüse der Welt.)
  5. Kein Knäckebrot essen!!!
  6. Und vor allem nicht die Punkte 3, 4 und 5 kombinieren! (Was denken sich die Leute eigentlich???)
Mein Favorit an echter Gedankenlosigkeit:
  1. Handy vergessen, auszuschalten - das an sich ist schon peinlich genug in einer Prüfung.
  2. Dann auch noch den Anruf annehmen.
  3. In einer den übrigen Anwesenden völlig fremden Sprache zu telefonieren.
Es sollte unnötig sein, zu erwähnen, dass der Herr gebeten wurde, seine Sachen zu packen und doch an einem anderen Termin wiederzukommen...

Mittwoch, August 20, 2008

Wort des Tages

Eigentlich sind es heute sogar gleich 2 Worte des Tages.

Nummer 1: Semi-Toll

Dazu muss ich eigentlich nicht viel sagen, das Wort spricht für sich. Es handelt sich einfach nur um eine euphemistische Art und Weise auszudrücken, dass ein Zustand alles andere als optimal ist. :-)

Das Wort wurde heute so gehört bei einem Kollegen, der feststellte:
Wenn wir eine geniale Grafik bringen wollen aber immer noch Rücksicht auf die schwächsten Grafikkarten nehmen sollen, dann ist das auch nur semi-toll.


Nummer 2: Dysphemismus

Zumindest ich habe dieses Wort noch nie in meinem Leben gehört. Ich hoffe, dass ich mich damit nicht allzu sehr als Rhetorik-Banause oute.

Was es bedeutet?
Dysphemismus bezeichnet eine neutrale oder negative Ausdrucksweise, Sachverhalte auszudrücken, die in ihrer Bedeutung eigentlich gar nicht so negativ sind.

Wie ich auf so etwas abgefahrenes komme?
Bevor ich diesen heutigen Post schrieb, wollte ich doch erst einmal prüfen, ob ich das Wort Euphemismus (weiter oben bei Wort Nummer 1) denn überhaupt korrekt verwende. Im Artikel bei Wikipedia wird sodann auch gleich das Gegenteil des Euphemismus erwähnt: Den Dysphemismus.

Ich habe keine Ahnung, ob ich diesem Wort jemals wieder begegnen werde. Aber ich mag seinen Klang und es wirkt so fremdartig auf mich, dass ich es einfach hier aufnehmen musste. :-)

Freitag, August 08, 2008

Hups!
Da hätte ich in meinem vorigen Post doch fast das offensichtliche übersehen.

Apropos Termine, die man sich leicht merken kann:
Heute wird ja nicht nur geheiratet wie wild, heute beginnen ja auch noch die Olympischen Spiele 2008! Wie üblich wird bei der Eröffnung nicht nur gekleckert werden, sondern geklotzt.

Die ganze Welt schaut nun für die nächsten 16 Tage auf China und wir können sicherlich nicht nur auf die Spiele selbst gespannt sein, sondern leider auch das Drumherum. Schon lange war kein ausrichtendes Land mehr politisch so umstritten.

Termine, die man sich merken kann

Heute schon in den Kalender geguckt? Dabei mal das Datum auf der Zunge zergehen lassen?

8. August 2008.

Klingt nicht spektakulär? Stimmt wohl. Wenn ich das jetzt aber mal in verkürzter Schreibweise darstelle, sieht es spannender aus:

8.8.2008

Oder noch besser in "Informatiker-Formatierung":

08.08.08

Mit Sicherheit wird es heute wieder besonders viele Feiern geben, die ein einprägsames Datum haben sollen. Allen voran dürften wohl die Standesämter und Kirchen heute reichlich zu tun bekommen, traditionellerweise werden sie an solchen Tagen regelrecht gestürmt. :-)

In diesem Sinne wünsche ich allen, die heute etwas schönes zu feiern haben, alles Gute und viel Spaß! Und überlegt Euch genau, auf welche Fragen Ihr heute mit "ja" antworten wollt... ;-)

Donnerstag, Juli 31, 2008

Wort des Tages

Unser Azubi hat eine neue Form der Mitarbeiter-Belästigung erfunden. Nach dem THX-Mobbing und dem Rubbish-Mobbing (er stülpt der Kollegin einen leeren Papierkorb über den Kopf) gibt es nun Stufe 3.

Er beugt sich vor, so dass sich sein Kopf zwischen meinem Monitor und mir befindet und blockiert dabei die meine Sicht auf den Monitor. Dann kommt er mir immer näher, so dass mein Blickfeld immer weiter eingeschränkt wird, bis ich nichts mehr anderes sehen kann als seinen Kopf - eben ganz so wie im berühmten Kino mit der besonders großen Leinwand.

"MAX-Mobbing"

Mittwoch, Juli 30, 2008

Unsinnige Fehlermeldung

Microsofts aktuellstes Betriebssystem Vista will mir einfach nicht sympathisch werden.

Derzeit versuchen wir mit mehreren Programmierern,
unser Programm auf einem Vista-Notebook zum Laufen zu bekommen. Grundsätzlich funktioniert es eigentlich auf Vista-Rechnern, aber auf diesem speziellen Gerät klappt es einfach nicht.

Eine der Fehlermeldungen, die wir dabei erhielten, würde wieder prima in die Sammlung von Murphys Computer-Gesetzen passen:

Da schlägt man doch die Hände über dem Kopf zusammen, oder?

Donnerstag, Juli 17, 2008

Misstrauische Kollegen

Bei mir im Büro herrscht ein angenehm lockerer Umgang der Kollegen untereinander.
Der Vorteil eines solchen Betriebsklimas ist, man kann oft miteinander scherzen.
Der Nachteil ergibt sich aus dem Vorteil: Manchmal ist man sich einfach nicht sicher, ob der Gesprächspartner das Gesagte tatsächlich ernst meint.

Hier zwei Beispiele, die sich sogar am selben Tag ereigneten.

Beispiel 1
Kollege 1 erzählt mir etwas, das ich nicht recht glauben mag.
Ich [an Kollege 2 gerichtet]: Verarscht er mich?
Kollege 1 [noch bevor Kollege 2 antworten kann]: Das würdest Du merken! :-)

Beispiel 2
Kollege 3 kann (ebenfalls) nicht glauben, was ihm Kollege 4 erzählt.

Kollege 3: Sag' mal, verarscht Du mich?
Ich: Das ist Kollege 4, die Frage war wohl eher rhetorisch...
Darüber musste selbst Kollege 4 mitlachen. ;-)

Mittwoch, Juli 09, 2008

Wort des Tages: Gourmet-Zombies

Sie: Essen Zombies eigentlich Knoblauch?

Ich: Meinst Du nicht, dass es auch italienische Zombies gibt?

Montag, Juli 07, 2008

Wort des Tages: Nachgedacht

Der Kollege sieht sich Code an, den er vor längerer Zeit geschrieben hatte. Leider kann er sich nicht mehr so richtig erinnern, welchen Zweck dieser Code eigentlich hatte:

"Ich meine, mal darüber nachgedacht zu haben, mir dabei etwas gedacht zu haben."

Donnerstag, Juni 26, 2008

Im Blog einer Freundin wurde ich auf eine lustige Essens-Spielerei aufmerksam:

Den Octodog - "The Frankfurter Converter"

Wie der Zufall es so will, habe ich in meinem Japanisch-Kurs am Dienstag etwas ähnliches in einem Video-Beitrag gesehen.

Dort heißt es nur anders: "Uiena" => Wiener Würstchen. :-)
Diese sind lediglich etwas kürzer als die oben abgebildeten Octodogs.

Der Koch schneidet die 8 Arme einfach von Hand mit dem Messer und legt den Octo… , äh, Uiena, und mit etwas Öl oder Fett nur kurz in die heiße Pfanne.

Durch die Hitze biegen sich die Arme dann von selbst nach außen und bekommen eine größere Festigkeit, so dass sie dann auch von ganz alleine stehen können.

Als Augen werden dann Sesamkörner aufgeklebt und um die "Saugnäpfe" zu befestigen, wird der Uiena einfach in eine Schale mit weiteren - schwarzen - Sesamkörnern gedrückt.

So einfach ist das! :-)

Freitag, Juni 20, 2008

Vom Aussterben bedrohte Wörter

Beim Stöbern alter Schlagzeilen von Tagesschau.de vom Ende 2006 bin ich auf diesen Artikel gestoßen: Vom Aussterben bedrohte Wörter

Beispiele gefällig?

Aus technischen Gegebenheiten ist es äußerst wahrscheinlich, dass der Bandsalat der Vergessenheit anheim fällt. Mir ist vor kurzem tatsächlich jemand begegnet, der mit diesem Begriff nichts mehr anzufangen vermochte. Ich dachte er verar... mich.

Oder auch etwas aus der Mode gekommen ist "kommod". Wer weiß noch etwas damit anzufangen?
Ein Schulfreund erzählte mir dereinst von seiner Fahrbereitschaft bei der Bundeswehr, die ihn auch einmal nach Österreich führte. Dort lautete der hiesige Befehl "Rührt Euch!" stattdessen "Steht's kommod!".

Unnötig zu erwähnen, dass ihn sein spontaner Lachanfall gleich sehr bekannt in der Kaserne machte, oder? :-)

Wer spricht heute noch vom Dreikäsehoch?

Auch der "Schuft" ist heute kaum mehr als in Erinnerung an Margarine-Werbespots gebräuchlich. Und selbst die macht das nicht mehr.

Es gibt eine "Rote Liste" der bedrohten Wörter und mittlerweile auch gedruckte Sammlungen dazu. Wer mehr darüber lesen möchte, findet Links und mehr unter:
http://www.bedrohte-woerter.de/

Donnerstag, Juni 12, 2008

Verfressene Bande! Teil 2

Nachtrag:
Wie ich mir gedacht hatte, wurden die Vorräte tatsächlich noch fast bis zum Letzten ausgeplündert. von 30 Bagels blieben gerade einmal 2 übrig!

Im vorigen Post wurde das GIF nicht richtig dargestellt, deswegen füge ich hier beide Bilder noch einmal einzeln ein.

Vorher:

Nacher:

Mittwoch, Juni 11, 2008

Verfressene Bande!

Damit es nicht schon wieder Kuchen gab, gab ich wie auch schon in den letzten 2 Jahren zuvor zu meinem Geburtstag auf der Arbeit eine Ladung Bagels aus. Dazu servierte ich dann Salat und Gemüse, Aufschnitt und Käse, verschiedene Frischkäse, Mini-Kabanossi, ...

Bei den letzten 2 Malen hatte ich am Ende des Tages immer noch ein paar Reste übrig, die ich dann nach Hause nehmen konnte. Dieses Jahr nicht. Es muss wohl geschmeckt haben.

Klickt auf das Bild für den Vorher-/ Nacher-Vergleich.
(Danke an Christine für das GIF, das so deutlich zeigt, wie das Buffet geplündert wurde!)


Und der Tag ist noch nicht vorbei. Vermutlich werden auch die letzten Reste den Heimweg nicht mehr antreten.

Freitag, Juni 06, 2008

Wer hat es falsch gemacht..?

Wir sind im Theater und wollen uns den Kabarettisten Matthias
Brodowy ansehen.

Nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, sah ich mir noch meine Eintrittskarte an. Was man eben so macht, um die Zeit bis zum Beginn totzuschlagen.
Ich: Hm, ... haben die auf der Karte hier nicht einen Buchstaben zu viel? Hier steht "Borodowy".
Freundin: Naja, ich wollte es Dir eigentlich nicht sagen, ... aber Du hast es immer schon falsch ausgesprochen.
Die Kartenkontrolleurin, die in unserer Nähe steht, wird aufmerksam.
Kontrolleurin: Wirklich? Zeigen Sie mir die Karte noch einmal. [Sie liest die Eintrittskarte.] Auweia... Sie haben Recht. Das ist falsch geschrieben. Das dürfen wir ihm gar nicht sagen...
Ich: [An die Freundin gerichtet] Soso, ich habe es also immer falsch ausgesprochen?
Freundin: ...

Donnerstag, Mai 29, 2008

Wort des Tages

Wie das bei Informatikern eben so ist, so hat auch einer unserer Azubis manchmal so seine 5 Minuten... :-)

Einmal steht er direkt hinter mir und brummt mir erst in das linke Ohr und wechselt dann, immer noch brummend, auf die andere Seite, um mir dort nun in das rechte Ohr zu brummen.

Er erklärt mir, ich solle mich glücklich schätzen, denn so etwas bekämen nur wenige Leute:
"THX-Mobbing"

Montag, Mai 26, 2008

Wie lange überlebst Du in einer Zombie-Apokalypse?

Eine Frage, die ich mir schon seit Dawn of the Dead stelle: Wie groß wären meine Chancen, eine Zombie-Apokalypse zu überleben?

Ich habe also 46% Überlebenschance...

46%

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Donnerstag, Mai 15, 2008

Lebensweisheiten eines Programmierers

Manche Compiler verschiedener Programmiersprachen fördern gelegentlich Fehlermeldungen zu Tage, die nicht sofort einleuchten.

Aber eine wichtige Feststellung eines ehemaligen Kollegen half mir in diesem Zusammenhang, so manche Kopfschmerzen zu vermeiden, in dem ich mich an die Meldungen des Compilers hielt:
Wenn der Compiler meckert, hat er meistens Recht.
Bislang hat sich diese Weisheit tatsächlich stets bewahrheitet. Selbst wenn es nicht sofort offensichtlich war.

Mittwoch, Mai 07, 2008

Tierische Geschwindigkeiten

Mein aktueller Lieblingswitz, kürzlich gehört bei Nightwash:

Was sagt eine Schnecke, die auf dem Rücken einer Schildkröte sitzt?

=> "Hui!"


:-)

Dienstag, März 25, 2008

Weiße Ostern!

Laut den aktuellen Nachrichten haben wir 2008 die kältesten Ostern seit 38 Jahren. Allerorten liegt Schnee.

Auch im letzten Jahr hatte ich noch Anfang April (!) an einem Abend gar eine zugefrorene Autotür!

Nachdem wir schon lange keine richtige weiße Weihnacht mehr hatten, sollten wir uns dem Klimawandel anpassen und uns zukünftig wohl eher auf weiße Ostern freuen.

Denkt an meine Worte, in 20 Jahren wird das eine Selbstverständlichkeit sein. Und ich werde meiner kleinen Nichte sagen können: "Ich habe es ja schon immer gesagt..."

Montag, März 10, 2008

Du weißt, dass es Zeit für eine Gehaltserhöhung ist, ...

... wenn der Chef dafür Dich ansprechen muss. :-)


Freitag, Februar 29, 2008

Fundstück: Treiber für neues Windows

Scheinbar entwickelt die Firma Aladdin auch Treiber für eine inoffizielle Vorstufe des Win64 Systems:

Donnerstag, Februar 21, 2008

Fundstück: "Sandwich Artist"

Ich dachte, ich guck' nich' richtig.
Während ich in der Warteschlange einer bekannten Sandwich-Fast-Food Kette stehe, fällt mein Blick auf die Vitrine mit käuflich zu erwerbenden Merchandise-Produkten.

Und da steht dann tatsächlich ein Karton mit dem "Sandwich Artist Activity Set". Was es heutzutage nicht alles gibt! Früher spielten wir einfach mit dem "Kaufmannsladen", wer etwas besonderes hatte, konnte mit einer "echten" Post aufwarten.

Heute gibt es solche Dinge alles mit Markenbindung.
Dem stehe ich eher skeptisch gegenüber. Aber seien wir ehrlich, welches Kind würde sich über ein namenloses Sandwich-Set freuen? Es muss schon einen bekannten Namen haben, damit es cool wird.

Gesundheitlich und geschmacklich sind doch eher Zweifel angebracht: Sandwiches, Gemüse, Soßen- und Getränkeflaschen - alles Kunsstoff. :-)
Selbst der Salat... Kunststoff.

Wer mal sehen möchte, wie das aussieht, kann zum Beispiel hier einen Blick darauf werfen.

Wird hier die richtige Signalwirkung an Kinder gegeben? Was wird mit dem uralten Eltern-Argument: "Man spielt nicht mit dem Essen"? Dreht sich das ganze nun um in: "Du kannst damit spielen, aber Essen darfst Du es nicht"?

Wie dem auch sei.

Allen Unkenrufen zum Trotz, wollen wir es mal nicht zu ernst nehmen. Auch wenn mir der Gedanke eines Plastik-Sandwiches mit Kunststoff-Salat und -Gemüse komisch vorkommt - es gibt weiß-Gott schlimmeres Spielzeug, oder?

Freitag, Februar 15, 2008

Kunden in der Fernwartung

Fernwartung ist doch etwas tolles.

Falls der Kunde ein Problem hat, kann ich dann mit einer geeigneten Software seinen Bildschirm auf meinem PC ansehen und gegebenenfalls sogar Dateien von seinem Rechner auf meinen kopieren (oder umgekehrt).

Besonders, falls die Datenbank mal wieder Zicken macht oder der Kunde selbst vielleicht nicht so fit in Sachen PC ist, ist die Fernwartung so manches Mal Gold wert.

Interessant wird es, wenn das Hin- und Herkopieren etw
as länger dauert. Womit vertreibt sich der Kunde dann die Zeit...?


Hearts natürlich. ;-)

Dienstag, Februar 12, 2008

Konnten wir Ihnen weiterhelfen?

Mein aktuelles Web-Fundstück:

Eigentlich war ich im Internet auf der Suche nach einer Lösung für einen Fehler, der bei einem unserer Kunden aufgetreten war: "QueryDosDevice failed"

Dann stieß ich auf diesen Beitrag in den Microsoft Entwickler Foren.


Die Frage "War dieser Beitrag hilfreich" erscheint einem hier fast schon etwas sarkastisch, oder...?

Freitag, Januar 25, 2008

Zungenbrecher

Eher zufällig habe ich gestern einen neuen Zungenbrecher erfunden:

Die Kratze-Katze kratzt die Kotze-Katze und die Kotze-Katze kratzt die Kratze-Katze.

Also, wenn ich versuche, diesen Spruch schnell aufzusagen, verschwinden ständig die "r". :-)

Montag, Januar 21, 2008

Jetzt bin ich Onkel Sensei

Es ist soweit!

Mein Cousin und seine Frau haben gestern, 23:25 Uhr ihr kleine Tochter zur Welt gebracht. Herzlichen Glückwunsch an alle drei und alles Gute!

Nun bin ich Onkel. Und zwar 2. Grades. Wer wissen will, wie diese Grade zustande kommen, kann das zum Beispiel bei Wikipedia nachlesen.

Freitag, Dezember 28, 2007

Wildschwein am Spieß

Manche Dinge muss man selber sehen, um sie zu glauben!


Wenn mir jemand eine Anhängerkupplung in den Hintern schieben würde, würde ich sicher auch so große Augen machen...

Kaninchen sind keine Kauknochen

Das kleine Weihnachtswunder
Im Dezember sah es eigentlich so aus, als bahne sich in meinem Kaninchengehege ein kleines Weihnachtswunder an. Endlich zeigte sich sogar mein Kaninchen Sammy gegenüber Nelly freundlich und „näselte“ mit Ihr – bisher wurde sie ausnahmslos v
on ihm gejagt.

Der Schreck
In der letzten Woche entwickelte sich leider eher eine Weihnachtstragödie. :-(
Am Mittwoch entdeckte ich beim Kraulen bei Nelly an der Seite einen großen Knubbel unter der Haut. Also dann gleich am nächsten Tag zum Tierarzt und der
stellte fest, wir sollten schnell operieren, was dann auch schon für den nächsten Tag angesetzt wurde.

Die Operation
Die Operation verlief problemlos. Allerdings entdeckte der Arzt noch einen zweiten Knubbel, der bereits an einem Muskel angewachsen war. Wie ich bei dieser Gelegenheit lernte, nennt man jedes solche Geschwür einen Tumor, zum Glück waren beide guta
rtig. Während solche Fettgeschwüre (Lipome) an sich nicht ungewöhnlich bei Kaninchen sind, war es dann aber doch eine Überraschung, dass die beiden Lipome eigene Blutversorgungen hatten. Das widerum ist eher ein schlechtes Zeichen, denn das bedeutet, dass die Tumore bereits dabei waren sich zu verändern. Bei einem davon war die Veränderung bereits deutlich erkennbar, selbst für mich Laien.

Wir habe also gerade rechtzeitig reagiert!

Die Weihnachtstragödie

Aber schon am nächsten Tag kam der nächste Schreck.
Nelly hatte sich über Nacht die Fäden der einen OP-Narbe selbst ausgerissen und am Morgen prangte uns eine riesige offene Wunde an.

Ärzte-Odyssee

Um es kurz zu machen, wir brachten Nelly sofort zur tierärztlichen Hochschule, wo aber so viel Betrieb war, dass man uns zum tierärztlichen Notdienst weiter empfahl, wo Nelly dann endlich versorgt wurde. Am Montag folgte eine Nachuntersuchung, bei der es dann zum Glück so aussah, als ob keine Infektion der Wunde stattgefunden hat.

Damit sich Nelly aber nicht die Klammern, mit denen die Wund
e nun zusammengehalten wird, auch noch ausreißt, trägt sie vorläufig ein Stück Schlauchmull, das die Narben verdeckt. Dafür sieht sie aber ein bisschen aus wie ein Hunde-Kauknochen...


[Update]
Nach einem dreiviertel Jahr kann ich nun sagen, dass Nelly alles gut überstanden hat. In meinem Eintrag Kaninchen, Lipome und Geschwüre
erzähle ich mehr über meine Erfahrungen, die ich in diesem Fall gemacht habe.

Freitag, Dezember 07, 2007

Würdet Ihr bei so jemandem bieten?

Vielleicht geht es ja auch nur mir so, aber... es war mir neu, dass man bei eBay sogar eine negative Anzahl an Bewertungen haben kann.

Das glaubt Ihr nicht? Seht selbst:

Montag, Dezember 03, 2007

Ich weiß, wo der Weihnachtsmann wohnt!

Und bei Google Earth habe ich ihn gefunden!

Ausgehend von der Diskussion zwischen meiner Freundin und mir, wo der echte Weihnachtsmann denn nun wohne (Sie: in Finnland; Ich: am Nordpol) zogen wir also Google Earth zu rate (mit dem englischen Suchbegriff Santa Clause natürlich, weil Google mit einer englischsprachigen
Datenbasis arbeitet).

Und siehe da, ich habe ihn gefunden:


Bedeutet das, der arme, alte Mann wohnt außerhalb der Saison unter einer Brücke...?

Donnerstag, November 22, 2007

Sind Programmierer undankbar?

Das Programm läuft auf meinem Rechner. Das tat es sowieso die ganze Zeit schon. Ist doch toll!

Oder etwa nicht...?

Leider verlief die Installation auf den Testrechnern unseres Kunden während der bisherigen Woche über nicht. Seit heute klappt es. Und das sogar auf den PCs, auf denen es zuvor herum zickte!

Dummerweise ist es nicht klar, ob ich den Fehler wirklich allumfassend behoben habe - tatsächlich habe ich nur leichte Nuancen geändert. Allerdings basierten alle Änderungen eher auf Vermutungen. Die grundlegende Ursache verbleibt im Nebel der Unwissenheit.

Mein Programm läuft - genau das würde ich doch von einer auszuliefernden Software erwarten. Ich sollte mich freuen.

Allein, es bleibt ein fahler Nachgeschmack.

Wort des Tages

Während einer Autofahrt mit zwei Kumpels kommen wir an einer Kreuzung mit Blitzkasten in der hiesigen Innenstadt vorbei.

Einer der beiden stellt fest:
Er: An dieser Ampel wird ziemlich oft geblitzt! Immer, wenn ich hier vorbei komme, blitzt es.

Beifahrer: Dann musst Du eben mal vor der Linie halten.

Freitag, November 09, 2007

Multi-Touchscreen

Die Zukunft rückt näher.
Ich hatte ja bereits verschiedene Technologien wie Photosynth und Seadragon hier vorgestellt. Aber es geht weiter.

Quasi als Nachtrag zum Multi-Touchscreen, von dem ich ebenfalls schon einmal ein Video verlinkt hatte, gibt es dieses beeindruckende Teil nun auch in groß, produziert von der Firma Perceptive Pixel, Inc.. Zum Ansehen hier klicken.

Mit so einem Teil möchte ich gerne mal meine 3D Bilder bearbeiten!

Mittwoch, November 07, 2007

Ampeln und Intelligenztests 2007

Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an meine ganz frühen Blog-Einträge, in denen ich mich darüber wunderte, dass der Durchschnittsbürger bereits mit der Bedienung von normalen Fußgängerampeln (siehe auch hier) überfordert sind.

Auch über ein Jahr später hat sich nichts daran geändert, dass Menschen Herdentiere sind. Das Zitat von damals stimmt immer noch:
"Ein Mensch ist intelligent. Viele Menschen sind eine dumpfe Gruppe."
(Frank Schätzing, "Der Schwarm")

Andere Ampel, selbes Problem
In diesem Sommer fand, wie üblich, in Hannover das Maschseefest statt. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Maschsee galt es, eine viel befahrene Hauptstraße zu überqueren. Brav hatten sich etwa 35-40 Leute auf beiden Seiten der Fahrbahn gesammelt und warteten auf Grün. Ich gesellte mich hinzu.

Nach etwa einer halben Minute begann ich mir Sorgen zu machen. Mir schossen meine eigenen Blog-Posts durch den Kopf. Sollte ich etwa Opfer meiner eigenen Vorwürfe werden...? Nix da, dachte ich mir, ich würde mich nicht ungeprüft in so eine dumpfe Gruppe einreihen!

Ich schaute auf den Ampelknopf - die Signallampe aus!

Okay, okay. Es könnte ja auch schlicht eine kaputte Leuchte sein. Also drückte ich auf den Knopf. Sofort sprang die Signallampe am Schalter an!

*stöhn*
40 Leute, und keiner kommt auf die Idee, mal den Knopf zu drücken.

Und siehe da - fast sofort springt auch die Ampel auf Grün. Geht doch!

So bleibt also alles bleibt beim Alten...

Verbuggte Weihnachtsgeschenke

Als traditionelles Weihnachtsgeschenk für Kunden und Geschäftspartner wird jedes Jahr von unserer Firma ein selbst gestaltetes Mauspad (mit Kalender) verschickt.

Anlässlich der heuten Besprechung, in der verschiedene Modelle eines Herstellers besprochen wurden, fiel mir eine Bemerkung meines Chefs ein, die er vor 2 Jahren gemacht hatte.

Zur Erklärung: Im Vorjahr war die Beschichtung der unterlagen so unglücklich gewählt worden, dass optische Mäuse damit oft nicht nutzbar waren.

"Wir sind vermutlich die einzige Softwarefirma der Welt, die selbst Mauspads nicht bugfrei ausgeliefert bekommt."

Passende Größe

Fragt mich neulich meine Freundin:
Sie: Du hast doch Schuhgröße 40, oder?
Ich: Ja, warum?
Sie: Meine Klassenkameradin nämlich auch. Sie hat sich gerade neue Pumps gekauft und lässt fragen, ob du sie für sie einlaufen kannst.

Was ist denn das für eine Frage? Warum sollte ich Frauenschuhe für einlaufen?
Habe ich etwas verpasst???

Freitag, Oktober 26, 2007

Wort des Tages

Manchmal tun wir Dinge unbewusst.
Bekannte Beispiele sind das Malen von Figuren während eines Telefongesprächs, das herausstrecken der Zunge oder zusammengekniffene Lippen während starker Konzentration oder ähnliche Kleinigkeiten.

Während dieser Woche kam ein Kollege zu mir ins Büro und erzählte von dem Problem, das er gerade hatte. Er erwartete keine Lösungsvorschläge, er wollte sich einfach nur mal aussprechen. Während er das tat, fing er an "laut" zu überlegen, was er als nächstes tun könne und nahm sich einen Stift für das Wipe-Board zur Hand.

Kurze Zeit später war er komplett - inzwischen wieder still - in Gedanken versunken und lehnte dabei mit dem Kopf und Gesicht an der Wand. Mit dem Stift schrieb er unsichtbare Notizen auf die Tafel - die Kappe war noch darauf. Alles was man noch von ihm mitbekam, waren die lautlosen Lippenbewegungen und das gelegentlich Klopfen des Stifts an der Tafel.

Das hatte schon etwas leicht beängstigendes...

Aber ich habe etwas dazu gelernt: Mein Büro-Nachbar erklärte mir anhand dieses Anblicks, was eigentlich ein Programmierzombie ist. :-)

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Ein Todesstern aus Pappe

Ich weiß nicht mehr genau, wie wir eigentlich letzte Woche auf das Thema kamen. Vermutlich ging es um das Thema Merchandise.

Wie immer bei diesem Thema fällt mir ein, dass ich vor einigen Jahren mal einen amerikanischen Katalog mit Star Wars-Merchandise in der Hand hielt. Ich erinnere mich, dass mich der Umfang des Katalogs ziemlich beeindruckte. Er hatte etwa DIN A4 Format und die Dicke eines Telefonbuchs. Nicht schlecht!
So kam es, dass alles, aber wirklich alles, was man sich vorstellen kann, mit Star Wars Motiven beduckt, bestickt oder zu Spielzeug verarbeitet wurde.

Darunter hatte ich auch ein Spielset gefunden, das es meines Wissens nicht auf dem deutschen Markt gegeben hat. Ich bin mir sicher, dass ich damals, als Kind bestimmt meine junge Seele hierfür hergegeben hätte:
The Death Star Playset

Nun ja, es war mal wieder schön, mit den Kollegen in solchen Erinnerungen zu schwelgen. :-)

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Der Tod und das Mädchen

Hier ein Linktipp für langweile graue Regentage (wie heute):
http://www.cartoontomb.de/deutsch/tod.php

Ein online-Cartoon über den Tod, der eine junge Frau abholen will, deren "Zeit gekommen ist". Unglückliche Umstände hatten schon in ihrer Kindheit verhindert, dass er sie als junges Mädchen mitnehmen konnte. Als die beiden Jahre später zufällig wieder aufeinander treffen, sieht der Tod seine Chance gekommen, sein früheres Missgeschick auszubügeln.

Die Frau denkt aber gar nicht daran abzutreten und so handelt der Comic davon, wieder Tod verzweifelt versucht, seine Arbeit an ihr zu erledigen. Es ist herrlich mit anzusehen, wie sich beide Kontrahenten immer wieder gegenseitig auf die Palme bringen.

Es lohnt sich!

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Künstliche Intelligenz

Heute ist es mir schon zum zweiten Mal passiert:

Ich werde von den Programmen ausgetrickst, die ich selber entwickelt habe! Meine eigenen Programme sind intelligenter als ich!!!

Muss ich mir Sorgen machen?

Dienstag, Oktober 16, 2007

Thailands Polizisten tragen Rosa

Und wieder ein lustiges Schlusslicht von tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/schlusslicht/meldung5396.html

In Thailand müssen demnächst Polizisten, die sich daneben benommen haben, zur Strafe einen Tag lang rosa Armbänder mit "Hello Kitty" Motiven tragen.

Finde ich witzig.
Anstelle von drakonischen Strafen wird die Autorität der Rüpel untergraben. Ob es hilft? Man wird sehen. Ich jedenfalls bin gespannt auf Rückmeldungen.

Freitag, Oktober 12, 2007

Wort des Tages

Es gibt schon merkwürdige Anrufe manchmal.
Zur Erklärung: Ich arbeite in einem Betrieb für Werbung und Software.

Heute guckte, nach einem eben beendeten Anruf, unsere Auszubildende um Ecke und fragt:
"Ich habe doch etwa nichts verpasst, wenn ich einem Anrufer sage, dass wir KEINE Autos verkaufen, oder?" ;)

Freitag, September 28, 2007

Wort des Tages

Noch ein unerwarteter Kandidat für das Wort des Tages.

Kollege 1: "Ich habe bei mir zu Hause angerufen und mit meiner Freundin telefoniert. Sie sagte mir dann, dass sie in meiner Wohnung wäre. Ich sagte, das wüsste ich - ich hatte schließlich bei mir angerufen..."
Kollege 2: "Das war wohl wieder ein Fall für Captain Obvious."

Wort des Tages

Auf die Frage, was meine rhetorisch kreative Bekannte bei einem ihrer früheren Jobs getan hätte, pflegt sie das so zu beschreiben:
"Wir haben den ganzen Tag Füße angesehen."

Übersetzung:
Sie arbeitete in einem Institut für Quantenoptik.

Donnerstag, September 20, 2007

Wort des Tages

Das ist heute ein Witz, den vielleicht nur Programmierer verstehen. Es geht hier um den Aufwand beim Zeichnen von grafischen Elementen.
"Ich habe früher auch immer vier einzelne Linien gezeichnent. Bis man mir sagte, ich bräuchte einfach nur ein Rechteck zeichnen."

Mittwoch, September 19, 2007

Strafanzeige gegen Gott

Ein schönes Fundstück gleich am frühen Morgen. Eines der Schlusslichter bei Tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/schlusslicht/strafanzeige2.html
Ein Abgeordneter des Parlaments im US-Bundesstaat Nebraska hat Strafanzeige gegen Gott gestellt. Als Grund nannte er die Bedrohung von Abermillionen Erdbewohnern. Ob es tatsächlich zu einem Verfahren kommt, ist aber unklar.

Samstag, September 15, 2007

Wort des Tages

Ich gucke gerade in die Kinoanzeigen und stoße dann hier auf lustige Versprecher von Kinogästen bei der Kartenbestellung:

Mein Favorit:
"schwarz, blau, grau"
Im Original: "dunkelblau fastschwarz"

Dienstag, September 11, 2007

Wort des Tages

Für den gestrigen Tag kann ich mich zwischen 2 Begriffen nicht recht entscheiden.

  1. Zum staune ich darüber, dass es in diesem unseren Lande ernsthaft eine Bundesopiumstelle gibt.
  2. Zum anderen handelt es sich wieder um einen Gesprächsfetzen. Es gab Zwiebelkuchen. Sie kommt zurück in die Küche des Gastgebers mit der Frage:
Sie: "Natriumchlorid?"
Er: "Das, äh... Salz findest Du im Regal."

Donnerstag, September 06, 2007

Fachidioten

Heute so geschehen. (Nicht-)Handelnde Personen:
  • ein Kaufmann
  • ein Designer
  • ein Programmierer

Und alle drei Mann stehen um den Sicherungskasten herum und keiner traut sich den Sicherungsschalter wieder umzulegen.

Mann, Mann, Mann...

Mittwoch, September 05, 2007

Content Aware Image Resizing

Ein erstaunlicher Algorhitmus für das Strecken und Stauchen von Bildern




Diese neue Technologie erlaubt das verändern der Seitenverhältnisse, ohne dabei Inhalte zu strecken oder verzerren. So ist es zum Beispiel möglich, bestimmte Bildinhalte völlig unverändert zu lassen, währen andere gestaucht werden.

Muss man einfach mal gesehen haben, um es sich vorstellen zu können.

Fundstück

Einer meiner Kollegen brachte aus seinem Urlaub in Frankreich jedem von uns übrigen Kollegen eine Kleinigkeit zum Naschen mit. Ich kenne es als türkischen Honig, aber ich weiß nicht, ob das die "offizielle" Bezeichnung dafür ist.
Schwamm drüber.


Eine Überraschung erlebte ich allerdings, als ich mir die Liste der Zutaten durchlas:

Freitag, August 31, 2007

Wort des Tages

Und noch einmal das Wort des Tages, diesmal wirklich für den heutigen Tag.

Azubi schaut auf den Bildschirm des Kunden-Notebooks:

Azubi: "Was ist den das? Ein Fleck?"
Ich: "Das ist Vista."

Wort des Tages

Nachtrag zum gestrigen Abend.

Meine Bekannte erzähle gerade von einem Abend vergangener Zeiten, in denen sie noch "richtig etwas vertragen" hätte.

An jenem Abend aber war es dann doch so weit gekommen:

Sie: "... und dann habe ich den großen weißen Telefonhörer benutzt."
Ich: "Du hast was...?"
Sie: "Ich habe ins Klo gekotzt."

Mittwoch, August 29, 2007

Stark vertretene Minderheiten

So, nun bin ich also aus meinem Kurzurlaub in Rom zurück. Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht.

Aufgefallen ist mir dabei Folgendes. In vielen Städten oder Ländern gibt es bestimmte ethnische Gruppen, die auffallend oft vertreten sind.

Ein paar Beispiele (ohne jegliche Bewertung):
  • In Deutschland sind es zum Beispiel Türken.
  • In Hannover zusätzlich viele Polen.
  • In Paris gibt es auffallend viele Schwarze.
  • In London wimmelt es von Indern.

  • In Rom sind es Italiener. ;-)
Zwischen all den Touristen scheint es immer noch ein paar hart gesottene "Eingeborene" zu geben.

Sonntag, August 19, 2007

Wort des Tages

Ich unterhalte mich gerade mit einer früheren Klassenkameradin aus der Ausbildungszeit.

Sie ist nach den chinesischen Tierkreiszeichen ein Affe - was wir in ihrer Frohnatur und in den Flausen in ihrem Kopf oft bestätigt sahen. :-)


Sie erklärt mir, dass sie mit ihrer frechen Art ganz nach ihrer Mutter schlägt. Diese ist nämlich ebenfalls im Sternzeichen des Affen geboren.


Etwas unbeabsichtigt rutschte mir eine falsche Version des bekannten Sprichworts heraus:
Der Affe fällt halt nicht weit vom Stamm.

Mittwoch, August 15, 2007

Pflegehinweise

4 Goldene Regeln für die artgerechte Haltung von Informatikern:

  1. Gib ihnen niemals Vitamine.
  2. Sie dürfen nicht mit Wasser in Berührung kommen.
  3. Füttere sie nicht nach Mitternacht.
  4. Niemals, niemals dürfen sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Montag, August 06, 2007

Wort des Tages

Das Wort des Tages kann ich wohl auch schon um diese frühe Zeit posten, das dürfte für heute schwer zu toppen sein:

Im Büro stand heute zur Debatte, ob man weiterhin den alten Code beibehalten oder schon den neuen einsetzen sollte.

Der alte Code funktioniert und wird aktuell im Feld getestet.

Der neue Code fängt einen Fehler ab, der vielleicht-aber-vielleicht-auch-nicht irgendwann mal akut werden könnte. Dieser Code ist allerdings noch nicht ausreichend im Feld getestet, so dass nicht deutlich erkennbar ist, ob möglicherweise noch unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Programmteilen bestehen.

Was ist wichtiger, worauf soll man den Schwerpunkt legen? Erst einmal auf das Auftreten des Fehlers warten oder volles Risiko gehen und die Herausgabe von buggy Code in Kauf nehmen?

Mein neuer Kollege fasste die Entscheidung schön zusammen. Wir hätten die Wahl zwischen:
"Make it right or make it work."

Mittwoch, Juli 25, 2007

Gefährliche Nahrung für Informatiker

Der Praktikant kommt in das Büro, in dem ich mit dem neuen Kollegen arbeite, und stellt fest:

Praktikant: "Hier riecht es nach Orange."
Der Neue: "Kein Wunder. Ich habe eine gegessen."
Ich: "Und ich habe Orangensaft getrunken."
Praktikant: "Vitamine? Wollt Ihr euch umbringen?"

Fehlermeldung: Server nicht erreichbar

Den Link dazu habe ich in einem anderen Blog gefunden. Ich fand's witzig:
http://www.rubyist.net/~matz/slides/rk2007-matz/mgp00013.html

Nur so am Rande: Die japanischen Schriftzeichen in der Überschrift geben übrigens in Lautschrift das englische Wort darunter wieder.

Freitag, Juli 20, 2007

Wort des Tages

Heute beim Debugging eines hartnäckigen Fehlers in unserer Software stellte neuer mein Kollege fest:
"Das ist nicht einfach nur ein Bug. Das ist schon ein richtiger Starship Troopers Bug."

Montag, Juli 16, 2007

Photosynth & Seadragon: "Bad times to be blind"

Hier ist also der versprochene nächste Vortrag zu zukunftsweisenden Technologien: Software Architect Blaise Aguera y Arcas stellt Seadragon vor, eine Technologie, die einen neuen Ansatz für den Umgang mit großen Mengen an digitalen Daten (z.B. wie Bilder und Texte) bietet:
Its aim is nothing less than to change the way we use screens, from wall-sized displays to mobile devices, so that visual information can be smoothly browsed regardless of the amount of data involved or the bandwidth of the network.
Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, gibt es noch mehr. Seadragon stellt die Basis für das nicht minder beeindruckende Photosynth. Im Kern handelt es sich dabei um ein Programm, das aus vielen Fotos automatisiert 3D-Landschaften erstellt. Für das Beispiel im Vortrag wurden dabei ausschließlich Bilder verwendet, die auf das online-Bilderarchiv Flickr hoch geladen wurden. Die Bilder werden dabei automatisch anhand ihrer Verschlagwortung (den Tags) zusammen gesucht und dann anhand wiederkehrender Details zu einem großen 3D Bild zusammen gefügt, bei dem sogar noch die jeweiligen Einzelbilder abrufbar bleiben.

Was mich besonders beeindrukte, war dass sogar ein gezeichnetes Poster des eigentlichen Bildmotivs korrekt zugeordnet wurde. Erstaunlich!

Montag, Juli 09, 2007

Computerbedienung der Zukunft?

Wie sehen die Computer der Zukunft aus?
Natürlich kann das noch keiner sagen. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass daran gearbeitet wird, die Bedienung der Rechner einfacher, intuitiver und interessanter zu machen.

Das Prinzip "Virtual Reality" der 90er ist in der damals angedachten Form - wenn auch nicht gänzlich tot - weitgehend gefloppt. Wer wollte schon einen mehrere Kilo schweren Helm tragen und durch ein paar schmucklose virtuelle Räume mit schlechter Grafik marschieren (außer mir natürlich)?
Übrig geblieben ist das Prinzip "Augmented Reality", das allerdings nicht minder interessant ist. Ich bin gespannt, wann die Spieleindustrie diesen Zweig für sich entdeckt. Der Playstation Hit "Eye Toy" geht ja schon in diese Richtung.

Das Video, das ich hier zeigen möchte, zeigt einen aktuellen Prototypen für einen Multi-Touchscreen, also einen Screen der in der Lage ist, mehrere Berührungen gleichzeitig zu erkennen. Daraus ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Das Prinzip ist nicht neu, der Ansatz schon. Ähnliche Ideen, die eine geradezu physische Interaktion mit den Geräten ermöglichen, finden zunehmend Verbreitung. Bestes Beispiel der Gegenwart ist die Wii Konsole. In Kürze möchte ich hier dazu einen weiteren Vortrag verlinken. Also demnächst wieder hier vorbei schauen, es lohnt sich!

Sonntag, Juli 08, 2007

Chatlog: Der dümmste Hacker der Welt

Nach langer Zeit habe ich dieses Chatlog wieder gefunden.

[UPDATE]
Der alte Link scheint nicht mehr zu funktionieren. Aber das Internet vergisst ja bekanntlich nichts: Hier geht es zu einer anderen Seite mit dem Chatlog.

Angeblich ist es absolut echt.
Ich bin mir darüber nicht so richtig sicher, ich möchte meinen, so blöd kann kein Mensch sein. Egal, ob echt oder nicht, ich habe mich beim Lesen königlich amüsiert!!!

Das ganze beinhaltet aber auch eine schöne Lehre:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

Wort des Tages

Anlässlich seines 30. Geburtstags wurde für einen meiner Freunde eine Überraschungsfeier veranstaltet. Natürlich musste er Fegen. :-)

Später am Abend, beim gemütlichen Beisammensein, gab es die unter Freunden üblichen Wortgefechte. Eines davon nahm ein recht abruptes Ende:

Gastgeber: "Ich lade Euch alle wieder aus. So einfach ist das!"
Gast: "Du kannst uns gar nicht ausladen. Du hast uns ja gar nicht eingeladen!"

Freitag, Juni 29, 2007

Du weißt, dass es zu spät ist, wenn...

Mitten in der Nacht
Du weißt, dass es zu spät ist, wenn Du Billard spielst und niemand mehr Peilung hat:

Ich: "... äh, habe ich die ganzen oder die halben Kugeln?"
Gegner: "Hmmm.... Das weiß ich gerade auch nicht mehr..."

Zeit für beide, aufzuhören. :-)

... oder im Büro
Heute auf der Arbeit wusste ich es dann auch wieder.

Ich möchte mein in der Pause benutztes Besteck in den Betriebs-Geschirrspüler legen. Ich stehe also auf, gehe in die Küche und... öffne den Kühlschrank?!? Während ich noch den Kopf über meine eigene Schusseligkeit schüttele, ziehe ich die Schublade für das saubere Besteck heraus. D'oh!

Zeit, nach Hause zu gehen...

Wort des Tages

Bei einer abendlichen Spielrunde wird es Nico zu langweilig und er beginnt, seine Nachbarn ärgern. Irgendwann wird es Freddie zu viel:

Freddie: "Nico, hör auf damit!"
Nico: "Ich habe nichts gemacht."
Freddie: "Du sollst nicht lügen!"
Nico: "Ich habe fast nichts gemacht."

Montag, Juni 18, 2007

Wort des Tages

Defloration

Es war wieder Filmabend bei dem befreundeten (Ehe-)Paar angesagt, nach einer TV-Dokumentatation über das Metal-Festival in Wacken wurde noch der koreanische Film Oldboy zum besten gegeben.

Während der (einzigen) Liebesszene des Films fragte also die Dame des Hauses in ihrer unvergleichlichen Art:
"Ist das Mädchen eigentlich noch knatterversiegelt?"

Gelegenheiten gibt es immer

Ein altes Sprichwort besagt, das Glück liege auf der Straße, man müsse nur genau hinsehen.

Vielleicht ist da etwas wahres dran: Das heutige (spontane) Mittagessen führte einige Kollegen und mich zum Bürger King. Während des Essens, wie sollte es anders sein, unterhielten wir uns über Programmiersprachen, Berufsschule und ähnlich berufsverwandtes. Anscheinend waren wir dabei lauter als uns, oder zumindest mir, bewusst war.

Als wir gerade im Begriff waren zu gehen, sprach uns eine junge Frau an, die uns offensichtlich gehört haben musste, wo wir denn eigentlich programmieren würden und ob man dort noch Verstärkung suche. Das frage sie nicht für sich, sondern für jemand anderen, der demnächst mit dem Studium fertig werden würde.

Das ist sicherlich eine ungewöhnliche Art, Kontakt herzustellen, aber ganz sicher keine falsche. Zudem zeigt es, dass sich interessante Gelegenheiten auch dann ergeben können, wenn man überhaupt nicht damit rechnet.

Warum sollte man den neuen Job nicht beim Essen in einem Fastfood Restaurant finden können?

Also, Freunde, immer schön die Augen und Ohren aufhalten!

Dienstag, Mai 29, 2007

Wort des Tages: Haariger Töpfer

Das Wort des Tages stammt von einem befreundeten Paar, das mich zu Pfingsten zum gemeinsamen Filmabend einlud. Man wolle sich den haarigen Töpfer ansehen.

Ist jedem klar, was damit gemeint ist? Mir nicht.

Ich überlegte: Wollten sie sich eventuell "Die Passion Christi" ansehen? Aber Jesus war doch gar kein Töpfer sondern Zimmermann. Vielleicht hatte sie sich nur vertan und meinte eigentlich einen Zimmermann?

Nein, was sie meinte, war ein ziemlich krudes denglishes (soll heißen: Deutsch/English) Wortspiel. Der haarige Töpfer ist HARRY POTTER.
:-)